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Das Pfyffer-Relief

Das Pfyffer-Relief ist ein Pionierwerk der weltberühmten Schweizer Kartographie. Es ist kulturgeschichtlich gesehen das wertvollste Objekt des Gletschergartens. Es zeigt die Zentralschweiz aus der Luft mit dem Vierwaldstättersee im Zentrum. Erbaut wurde es in jahrzehntelanger Arbeit von Franz Ludwig Pfyffer (1717-1802). Zum ersten Mal wurden die Seen und die Berge der Innerschweiz massstäblich exakt dargestellt. Schon weit vor dem Aufkommen des Tourismus in Luzern war das Pfyffer-Relief in ganz Europa bekannt. Viele Gelehrte kamen deswegen nach Luzern. Das Relief ist eine Dauerleihgabe der Korporation Luzern.

Als Modelliermasse verwendete Pfyffer Gips, gemischt mit pulverisierter Holzkohle, Ton, Pech und zerriebenen Ziegeln. Die Oberfläche ist mit eingefärbtem Wachs gestaltet. 

 

Franz Ludwig Pfyffer von Wyher (1716 – 1802)

Pfyffer stammte aus einer einflussreichen Luzerner Patrizierfamilie. Bereits in seinem 10. Altersjahr kam er nach Paris, wo seine militärische Laufbahn in fremden Diensten begann. Inspiriert von französischen Festungsmodellen, begann Pfyffer in jungen Jahren in seiner Freizeit Gebirgsreliefs zu bauen.

Während vier Jahrzenten durchstreifte Pfyffer die Innerschweiz, skizzierte Panoramen und vermass mit damals modernsten Geräten die Winkel zwischen den anvisierten Geländepunkten. Auch bezüglich Höhenvermessung des Geländes setzte Pfyffer weltweit neue Massstäbe.