Wundern Sie
sich über die
gesammelten
Schätze der
Amreins 

Das teilweise neu inszenierte Museum besteht aus verschiedenen Wunderkammern, deren Inhalte auf die unterschiedlichsten Interessen der Gründerfamilie des Gletschergartens zurückgehen. Während die Frauen Möbel und Einrichtungsgegenstände sammelten, interessierten sich die Männer für Geologie und für die boomende Archäologie. In der Folge des zunehmenden Platzmangels wurde das ehemalige Wohnhaus schon früh in ein facettenreiches Museum umgewandelt. Eine besondere Spezialität sind die zahlreichen historischen Landschaftsreliefs wie etwa das Gletscherrelief des berühmten Alpengeologen Albert Heim – ein Freund der Familie Amrein - im neu gestalteten Gletschersalon. 

 

ceresiosaurus

Der Saurier mit dem klingenden Namen Ceresiosaurus lebte vor rund 200 Millionen Jahren in einem Meer im heutigen Südtessin. Er war ein flinker Jäger. Auf seinem Speisezettel standen Kleinsaurier und andere Reptilien. Die Knochen des Ceresiosaurus wurden 1937 am Monte San Giorgio am Luganersee gefunden. Auf dem 2,3 Meter langen Abdruck im Gletschergarten können auch kleine Beutetiere entdeckt werden.

pfyffer relief

Das älteste Gebirgsrelief der Welt steht im Untergeschoss des Gletschergartens Luzern. Es zeigt die Zentralschweiz mit dem Vierwaldstättersee im Zentrum aus der Luft. Erbaut wurde es in jahrzehntelanger Arbeit von Franz Ludwig Pfyffer (1717-1802). Das Relief, eine Dauerleihgabe der Koeporation Luzern, ist ein 3D-Pionierwerk der weltberühmten Schweizer Kartographie.

höhlenbär

Vielleicht ist der Höhlenbär das erste durch den jagenden Menschen zum Verschwinden gebrachte Grosssäugetier. Als harmloser Pflanzenfresser lebte der Höhlenbär bis kurz vor der letzten Eiszeit in den Alpen, darunter auch an der Rigi. Willhelm Amrein-Troller, Sohn der Gletschergarten-Gründer und fanatischer Urgeschichts-Forscher, fand Knochen dieses ausgestorbenen Tieres in der Höhle Steigelfadbalm an der Rigi. Sie können neu inszeniert im Gletschersalon entdeckt werden.