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Die Ausstellung zur internationalen MOSAiC-Expedition des Alfred-Wegener-Instituts zeigt sowohl die durch den Klimawandel bedrohte arktische Natur als auch die Menschen, die sich 2019/2020 während der Polarnacht und während des Polartages in einer der lebensfeindlichsten Zonen der Erde aufgehalten haben.

Die Ausstellung mit Fotografien und Objekten der grössten Forschungsreise aller Zeiten wirft ein Licht auf die Teilnehmenden und deren äusserst anspruchsvolle Arbeiten, sei es als Forschende, oder als Teil der Crew.

Arktis-Bilder auf dieser Website:
Alfred-Wegener-Institut / Esther Horvath (Arktis in der Polarnacht)
Alfred-Wegener-Institut / Lianna Nixon (Arktis im Polartag)
Heinz Dahinden (Ausstellung)

Die Ausstellung im Gletschergarten ist in Co-Produktion mit dem deutschen Alfred-Wegener-Institut entstanden.  Sie vermittelt bildstark die Faszination einer Expedition in die Extreme.

Was bedeutet die Polarnacht für die Forschenden, die Natur, die Technik? Was passiert, wenn stets Nacht oder Tag herrscht?  Aus der ganzjährigen Expedition resultieren enorme Datenmengen und neue Erkenntnisse zum Klimawandel, aber auch ergreifende und bewegende Geschichten.

Mit solchen Geschichten aus dem Alltag wird die Expedition für das Publikum zugänglich und Neugierde entwickelt sich. Die Besuchenden werden eingeladen, über den Einfluss des Menschen auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse der Erde nachzudenken.

HINTERGRÜNDE ZUR MOSAiC EXPEDITION
 

Im September 2019 verliess der deutsche Forschungseisbrecher «Polarstern» unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts das norwegische Tromsø, um sich wenige Wochen später in einer Eisscholle einfrieren zu lassen und ein Jahr lang durch die Arktis zu driften.

Die Expedition setzte neue Massstäbe: Insgesamt 600 Personen aus 82 Forschungsinstituten und Staatsunternehmen waren beteiligt. Unter anderem auch einige Schweizerinen und Schweizer. Es ist die erste Expedition, welche die zentrale Arktis über ein ganzes Jahr hinweg erforscht hat.

MOSAiC steht für "Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of ArctiClimate".

ESTHER HORVATH

Fotografin und Bildredakteurin am Alfred-Wegener-Institut und Fellow der Internationalen League of Conservation Photographers. Im Jahre 2020 erhielt sie den renommierten World Press Photo Award. Während der ersten Phase der Expedition war Esther Horvath an Bord der Polarstern und hat die Arbeiten während der Polarnacht dokumentiert.

LIANNA NIXON

Die amerikanische Fotografin und Filmemacherin hat die Expedition für das CIRES der US-amerikanischen Universität Boulder, Colorado, begleitet. Lianna Nixon war vier Monate an Bord der Polarstern und konnte hautnah erfahren was es heisst, zur Zeit der Mitternachtssonne Polarforschung zu betreiben.

SANDSTEIN-PAVILLON

Mit der Fertigstellung des Sandstein-Pavillons im Mai 2022 wurde die Erneuerung des Gletschergartens abgeschlossen. Der von Miller & Maranta konzipierte "ausgestülpte Felsen" ist Ort des Gletschergarten-Films, von Sonderausstellungen und Events. ARKTIS ist die erste Sonderausstellung im neuen Gebäude.